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18.05.2012
"Ferkel sucht Bauer per Internet-Kontaktbörse"Unter dem beigefügten Link sehen Sie einen Video-Beitrag des NDR zur Ferkelkontaktbörse der ISN. Darin erläutert der Ansprechpartner der Ferkelkontaktbörse Paul kleine Klatte Anliegen und Funktionsweise der neuen Dienstleistung. Am Mittwoch, den 23.05.2012 um 18 Uhr lohnt sich ein Blick in die Nachrichten des Regionalsender FAN - Fernsehen aus Niedersachsen. Die FAN-Redakteure haben ebenfalls einen Clip zur Ferkelkontaktbörse gedreht und berichten dazu noch von der wirtschaftlichen Situation der Ferkelerzeuge. Dafür besuchten sie einen Sauenhalter. Das jeweils aktuelle TOP-Ferkelangebot der Woche finden Sie auch auf der Startseite des www.schweine.net. |
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18.05.2012
EU-Gesundheitskomissar Dalli gegen Senkung der TiertransportfristenDie Europäische Kommission wird auf absehbare Zeit nicht vorschlagen, die Transportzeit für Schlachttiere auf acht Stunden zu begrenzen, so Agra-Europe. Das hat EU-Gesundheitskommissar John Dalli am Dienstag vergangener Woche gegenüber dem Landwirtschaftsausschuss des Europaparlaments klargestellt. Dalli rief die Abgeordneten dazu auf, der Realität ins Auge zu schauen: Die Schlachtbranche habe sich in den vergangenen Jahrzehnten vollkommen umstrukturiert. Die Unternehmen seien enorm gewachsen und hätten sich räumlich konzentriert. Viele kleinere Schlachthöfe seien aus wirtschaftlichen Erwägungen geschlossen worden. Das führe zwangsläufig zu längeren Anfahrtszeiten. Dalli betonte, dass er diese Entwicklung nicht unbedingt begrüße, aber sie sei nun einmal eingetreten. Derzeit sei es nicht ratsam, neue Vorschriften zu schaffen. Stattdessen müsse man sich darauf konzentrieren, dass die bestehenden Vorschriften in den Mitgliedstaaten auch durchgesetzt würden. Regelverstöße müssten bekämpft werden, so der Kommissar. Das Europaparlament hatte sich im März für die Begrenzung der Transportzeit von Schlachttieren auf acht Stunden ausgesprochen. |
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18.05.2012
Auktionsergebnisse der Internetschweinebörse vom 16.05.2012Bei der Auktion der Internet Schweinebörse am Mittwoch, dem 16. Mai 2012, wurden von insgesamt 2.090 angebotenen Schweinen in 12 Partien 1.590 Schweine in 10 Partien im Durchschnitt zu einem Preis von 1,70 €/kg SG (das sind + 4 Cent gegenüber der Vorwoche) in einer Spanne von 1,67 € bis 1,725 € verkauft. |
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16.05.2012
Schweinepreise in China rückläufig erwartetIn China werden die Preise für Lebendschweine und Schweinefleisch im kommenden Sommer aller Voraussicht nach auf Jahressicht um 15 bis 20 Prozent fallen, teilt Dow Jones mit. Im vierten Quartal oder im Folgequartal wird es dann wieder zu einer Belebung kommen, lautet die weitere Einschätzung der Rabobank.Im ersten Quartal 2012 fielen die Preise für Lebendschweine im Vergleich zum Vorquartal um 3,7 Prozent auf 2,59 US-Dollar je Kilogramm. Das Schweinefleischangebot in China hatte von Januar bis Februar einen Anstieg von 3,8 Prozent zum Vorjahreszeitraum erreicht und damit eine Erholung von den Rückgängen im vorigen Jahr eingeleitet. Insbesondere habe das Wachstum des chinesischen Sauenbestands dabei geholfen, den Rückgang im gesamten Schweinebestand im Dezember und den drei Folgemonaten wett zu machen, stellt die Rabobank in ihrer Analyse weiter fest. Die Schweinefleischproduzenten hätten die Vergrößerungsraten ihrer Herden sogar gesteigert, nachdem Tierkrankheiten im Land wie die Maul- und Klauenseuche wieder abgeklungen sind. Wie das Institut weiter feststellte, sinken derzeit die Gewinnspannen der chinesischen Schweinehalter aufgrund der fallenden Preise für Lebendvieh und Schweinefleisch sowie der anziehenden Kosten für Futtermittel. Demnach sind die Lebendviehpreise bei Schweinen im Vergleich zum Vorjahr um 70 Prozent gefallen und liegen 85 Prozent unter dem Rekord von 120 US-Dollar pro Tier, die noch im Juli 2011 erreicht wurden. Immer mehr Kleinbauern werden aufgrund des Kostendrucks und in Erwartung höherer Marktrisiken ihren Betrieb einstellen. Aufgrund des hohen Wachstums von Großbetrieben wird das Schweineangebot davon aber nur geringfügig betroffen sein, prognostiziert die Rabobank in ihrem Bericht. |
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16.05.2012
Novelle des Tierschutzgesetzes nächste Woche im KabinettIn der kommenden Woche wird das Bundeskabinett aller Voraussicht nach die Novelle des Tierschutzgesetzes beschließen. Dessen Kernpunkte sind ein Ausstieg aus der betäubungslosen Ferkelkastration zum 1. Januar 2017, ein Verbot des Schenkelbrands beim Pferd sowie eine Neuformulierung des bereits bestehenden Qualzuchtverbots. Darüber hinaus sollen die Landwirte bei der Sicherstellung des Tierschutzes künftig stärker in die Pflicht genommen werden. Tierhalter sollen laut Gesetzentwurf dazu verpflichtet werden, ein Eigenkontrollsystem zu etablieren, um die Einhaltung der Tierschutzvorgaben sicherzustellen. Das Bundeslandwirtschaftsministerium soll ermächtigt werden, Einzelheiten über Inhalt, Umfang und Häufigkeit der betrieblichen Eigenkontrollen sowie die Auswertung und Mitteilung der Ergebnisse per Verordnung zu regeln. Ob die Erste Lesung des Gesetzentwurfs im Bundestag noch vor der Sommerpause stattfinden wird, ist offen. Möglicherweise steht die erst Ende September auf der Tagesordnung. Der erste Durchgang im Bundesrat ist für den 6. Juli vorgesehen. Einen Abschluss des Gesetzgebungsverfahrens wird es damit nicht vor Ende des Jahres geben. |